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Sonntag, 5. Juni 2011

Noch einmal Wandern in Göreme

05.06. Am Morgen klettern wir wieder dreieinhalb Stunden durch zwei parallel verlaufende tiefe Schluchten und jeweils wieder hinauf, eine Variante der Tour vom Vortag.

Nachmittags wird der Roller verladen und es werden Vorbereitungen für die Abfahrt getroffen. Aber wer weiß ...


Vier Stunden Wanderung


Am Mittag unternehmen wir eine vierstündige (Berg-)Wanderung vom Campingplatz aus, um die tolle Landschaft auch
einmal von ganz unten zu sehen. Es ist so beeindruckend, dass wir nun noch einen weiteren Tag bleiben wollen.




Begegnung

Rast


Samstag, 4. Juni 2011

Ballonfahrt in Göreme

04.06. Wir haben unsere Weiterfahrt um einen Tag verschoben. Grund dafür war eine Unternehmung, für die wir heute um 4.30 Uhr aufstehen mussten. Von 5.30 bis 6.30 Uhr machen wir eine einstündige Ballonfahrt über den Felsentälern in der Umgebung von Göreme.



Freitag, 3. Juni 2011

Umgebung von Göreme

03.06. Den ganzen Vormittag sind wir bei bestem Wetter mit dem Roller in der Umgebung von Göreme unterwegs. Heute haben wir unsere Taktik einmal geändert - wir fahren dahin, wo wir die großen Busse halten sehen.












Morgen wollen wir uns wieder in Richtung Westen aufmachen und über Sultanhani, Konya, Egirdir-See (Nähe Isparta) und Salda-See in den nächsten vier oder fünf Tagen Pamukkale erreichen.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Viel zu sehen um Göreme

02.06. Um Punkt 8 Uhr stehen wir am Open-Air-Museum. Die erste Busgruppe Italiener geht schon auf das Gelände, aber der Ticket-Schalter ist noch geschlossen (Eintritt 15 TL). Fünf Minuten später kommt ein Bus voller Russen, auch die haben schon ihre Tickets in der Hand und gehen durch die Drehkreuze. Bei den acht Individualreisenden vor dem immer noch geschlossenen Ticket-Schalter kommt Unruhe auf, die in offenen Protest mündet, als einige Minuten später (8.13 Uhr) eine weitere Gruppe, diesmal Japaner, vorbei marschiert und auf der Straße schon die nächsten drei Busse zu sehen sind. Die beiden Aufpasser am Eingang zucken mit den Schultern, und als jemand vorschlägt „we all pay later“, winken sie uns einfach durch und lassen uns über die Drehkreuze steigen. Der Tag fängt gut an.

















Das Göreme Open-Air-Museum ist UNESCO Weltkulturerbe. Der Anblick der Felsenkirchen (die unerwartet klein und eng sind) ist in der Tat teilweise beeindruckend. Da wir die Runde im Uhrzeigersinn und damit gegen den Weg der geführten Gruppen gehen, sind wir auf der ersten Hälfte allein und müssen nirgendwo warten.
Insgesamt brauchen wir deshalb nur etwa 45 Minuten für den Rundgang.



Es gibt mehrere unterirdische Städte im Umkreis von Göreme, jeweils ein mehrstöckiges Höhlen-Labyrinth aus Tunneln und Räumen. Die größte ist in Derinkuyu, aber das ist auch die meistbesuchte mit dem größten Busparkplatz. Daher fahren wir lieber mit dem Roller nach Kaymakli und besuchen die zweitgrößte (Eintritt 15 TL). Die Gänge sind sehr eng und niedrig, das ist recht mühsam für breitschultrige und große Besucher. Hier sind nur relativ wenig Touristen, man kommt gut in alle Gänge und Räume. Unsere englischen Nachbarn waren heute in Derinkuyu und haben wegen Besucherstaus in den engen Gängen kaum etwas gesehen.

In Göreme

01.06. Am frühen Morgen um kurz vor 6 Uhr steigen in Göreme etwa 50 Heißluftballons auf, vom oberhalb gelegenen Campingplatz aus sind sie sehr gut zu sehen. Sie gehen teilweise tief hinunter in die Täler, dann wieder hoch. Nach etwa einer Stunde landen sie in der Umgebung.







Um 9 Uhr fahren wir mit dem Roller einen Kilometer den Berg hinunter, um uns das Göreme Open-Air-Museum anzusehen. Aber wir sehen Menschenmassen, ein Bus nach dem anderen lädt weitere Gruppen aus. Da wollen wir lieber morgen direkt nach Öffnung um 8 Uhr einen neuen Anlauf machen.


Wir drehen mit dem Roller eine Runde durch Göreme, aber da gibt es nicht viel zu sehen außer Souvenir- und Teppichläden. Als nächstes sehen wir uns das ein paar Kilometer entfernte, an einem steilen Hang liegende Uchisar an, anschließend fahren wir nach Ortahisar. Das Ortszentrum ist typisch türkisch, kein Touristenort, nur am großen Felsen in Zentrumnähe, dem Wahrzeichen des Ortes, hält ab und zu ein Bus. Während wir einen Riesendöner essen, fängt es leider an zu regnen. In einer Regenpause fahren wir zurück zum nur ein paar Kilometer entfernten Campingplatz.

Unterwegs halten wir an einer Tankstelle. Der Liter Benzin kostet 4,28 TL, das sind 1,93 Euro !! Da bleibt nur als Trost, dass der Rollertank nur ein Volumen von sieben Litern hat und wir rd. sechs Liter tanken. Allerdings verbraucht der Roller mit zwei Personen bei dem bergigen Gelände knapp vier Liter/100 km.


Den ganzen Nachmittag fallen Regenschauer und wir bleiben auf unserem Platz. Camping Kaya entspricht in etwa deutschem Standard und ist damit für türkische Verhältnisse geradezu unglaublich luxuriös (Preis 36 TL = 16,20 Euro). Es gibt sogar Wlan, aber leider nur in rd. 15 Meter Umkreis vor der Rezeption.